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Neuer Kaufmännischer Direktor am Landeskrankenhaus - Universitätskliniken Innsbruck

Neuer Kaufmännischer Direktor am Landeskrankenhaus - Universitätskliniken Innsbruck

05.06.2020
Clemens Rissbacher wird die Position am 1. Juli 2020 von Peter Steiner übernehmen, der nach 29 Jahren im Unternehmen, davon 16 Jahre als Kaufmännischer Direktor, seinen wohlverdienten Ruhestand antritt.

Bereits vor Gründung der damaligen TILAK im Jahr 1991 war Peter Steiner an der Klinik Innsbruck zwei Jahre lang Leiter der Internen Revision. Er hat in seiner Amtszeit als Kaufmännischer Direktor federführend zur positiven Entwicklung des größten Krankenhauses in Westösterreich beigetragen. Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren hat sich die Hearing-Kommission mit einstimmigem Beschluss deutlich für Clemens Rissbacher als neuen Kaufmännischen Direktor entschieden.

„Die Innsbrucker Klinik gilt als Rückgrat der Patientenversorgung in Tirol. Hier in verantwortungsvoller Position Teil des Leitungsteams zu werden, freut mich sehr. Mein Dank gilt Peter Steiner für seine langjährige wertvolle Arbeit. Als größtes Krankenhaus der tirol kliniken wird die Klinik auch zukünftig einen wichtigen Beitrag leisten, um den erfolgreichen Weg unseres Unternehmens weiter zu unterstützen“, so Rissbacher.
„Die Klinik Innsbruck ist ein Garant für eine hochspezialisierte medizinische Versorgung der Tiroler Bevölkerung“, betont der Medizinische Geschäftsführer der tirol kliniken Christian Wiedermann. „Gemeinsam mit dem neuen Kaufmännischen Direktor werden wir auch in Zukunft zum Wohle der Patienten eine moderne und innovative Gesundheitsversorgung sicherstellen“, ergänzt der Kaufmännische Geschäftsführer Stefan Deflorian.

Nach Stationen in der Privatwirtschaft war Clemens Rissbacher Universitätsassistent für Management und Ökonomie im Gesundheitswesen der Landesuniversität UMIT. Dort arbeitete er in verschiedenen Projekten unter anderem auch für die Weltbank. Rissbacher wechselte anschließend in das Gesundheitsministerium nach Wien. Dort arbeitete er in zentraler Position und betreute die Themenbereiche Gesundheitsökonomie, Gesundheitsstruktur und eHealth.

Anschließend war der gebürtige Kundler im Amt der Tiroler Landesregierung unter anderem in den Ressorts Gesundheit, Pflege und Wissenschaft beschäftigt. Für den Tiroler Gesundheitsfonds kümmerte sich Clemens Rissbacher als Koordinator um die Verhandlungen mit den Sozialversicherungsträgern zur Konkretisierung und Umsetzung der Österreichischen Gesundheitsreform in Tirol. Anschließend war er die letzten Jahre verantwortlich für den Aufbau des Landesinstituts für Integrierte Versorgung in Tirol.
Als Institutsvorstand war er unter anderem für die tirolweite Implementierung und Ausrollung von Disease Management Programmen zuständig. Diese Versorgungsprogramme dienen als Ergänzung zur Akutversorgung, um die strukturierte Nach- oder Dauerbehandlung chronisch kranker PatientInnen sicherzustellen.

Zusätzlich war er für die Weiterentwicklung des epidemiologischen Datenmanagements wie beispielshaft des Österreichischen Geburtenregisters oder des Tiroler Tumorregisters, und den Aufbau von Telemedizin-Lösungen verantwortlich.

Rissbacher bekleidete darüber hinaus verschiedene zentrale Funktionen im Österreichischen Gesundheitswesen. So war er stimmberechtigtes Mitglied der Österreichischen Bundesgesundheitskommission, dem ehemals zentralen Gremium im österreichischen Gesundheitssystem.

Foto: Clemens Rissbacher (Quelle: Gerhard Berger)

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