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Modernste intensivmedizinische Betreuung in Westösterreich

Modernste intensivmedizinische Betreuung in Westösterreich

22.12.2020
Mit der Inbetriebnahme des Chirurgiezentrums am LKH Hall steht der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin eine völlig neue Dimension der PatientInnenversorgung rund um Operationen und im Bereich der Intensivmedizin zur Verfügung.

Seit der Übersiedlung in die neuen Räumlichkeiten vor zwei Wochen, konnte sich das gesamte Team unter diesen hervorragenden Bedingungen bereits gut einarbeiten. „Es freut uns wirklich sehr, dass wir vor Kurzem eine der modernsten Intensivstationen Westösterreichs in Betrieb nehmen durften und hier Patientinnen und Patienten mit einer intensivmedizinischen Versorgung, die besser nicht sein könnte, betreuen dürfen“, sagt Stephan Eschertzhuber, Primar der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin. Diese Einrichtung wird interdisziplinär in Zusammenarbeit mit der Inneren Medizin geführt.

 

Betreuung auf allen Ebenen

„Neben den bestausgestatteten Operationssälen, haben wir die Möglichkeit, Patientinnen und Patienten postoperativ auf verschiedenen Versorgungsstufen zu behandeln“, so der Primar. Im Aufwachbereich im zweiten Obergeschoss steht nach kleineren Eingriffen die Überwachung und Betreuung für wenige Stunden im Vordergrund. Die meisten PatientInnen werden im Anschluss, nachdem sie sich von der Operation erholt haben, auf die Normalstation verlegt. Ist eine Beobachtung über Nacht bzw. für längere Zeit notwendig, kommen sie in den durchgehend betreuten Aufwachbereich oder auf die Intensivstation, die sich ebenfalls in diesem Stockwerk befinden. „Die neue Intensivstation ist so gestaltet, dass sie zum einen jegliche medizinische Betreuung ermöglicht und zum anderen den modernen Ansprüchen im Rahmen von Infektionsprophylaxen entspricht. Das ist gerade vor dem Hintergrund der Coronapandemie ein deutlicher Zugewinn in der Versorgungsqualität am Standort des LKH Hall“, freut sich Eschertzhuber.

PatientInnen, die nicht mehr die höchste Versorgungsstufe einer Intensivstation benötigen, erholen sich auf der sogenannten Intermediate Care Unit, bis sie auf eine Normalstation verlegt werden können.

 

Zahlreiche Vorteile für Medizin und Pflege

Im alten Gebäude waren die Wege zwischen den zwei Aufwachbereichen lang und PatientInnen mussten mit Transportmonitor und -sauerstoff verlegt werden. Die Zusammenlegung auf einer Ebene erleichtert die Arbeit sehr und es kann schnell und flexibel reagiert werden. Im Chirurgiezentrum Hall wurde auch sehr viel Wert darauf gelegt, die Räumlichkeiten hell und großzügig zu gestalten. In allen Zimmern der Intensivstation und im Aufwachbereich ist eine dynamische Lichtsteuerung installiert, die die Farbtemperatur dem Tagesverlauf angleicht.

Neu sind auch spezielle Vorrichtungen zur optimalen Betreuung von schwerpflegebedürftigen Menschen wie Hebesysteme, ein großzügig angelegtes Bad, Mobilisierungshilfen und ein in allen Bereichen durchgehendes PatientInnenmonitoring. „Durch dieses neue Monitoring hat sich ein sehr großer Vorteil ergeben: Unsere Patientinnen und Patienten können nun mit einem einzigen Bildschirm im Operationssaal, in den Aufwachbereichen und der Intensivstation durchgehend und individuell überwacht werden“, erklärt Barbara Greuter, Leitende Diplompflegerin der Anästhesie.

Diese Neuheiten unterstützen die Behandlung und Pflege und erhalten langfristig die Gesundheit der MitarbeiterInnen.

 

Aufwachbereiche und Intensivstation in Zahlen:

  • 120 MitarbeiterInnen aus Medizin und Pflege
  • 9 Intensivbehandlungsplätze
  • 9 durchgehend betreute Überwachungsplätze
  • 11 Überwachungsplätze im Aufwachbereich (nach einer Operation)

 

Hier geht es zur Vorstellung der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin: https://youtu.be/xEDoW58ebtA

Fotos (tirol kliniken/Gerhard Berger): https://we.tl/t-T4MoEvl4Ka

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