VIPP-SD | Videobasierte Intervention

​In this project, the video-based intervention VIPP-SD (video-feedback intervention to promote positive parenting and sensitive discipline) will be implemented in Tyrol and subsequently also in German-speaking countries. VIPP was developed in 2008 at the University of Leiden and is based on the principles of attachment theory, that a secure attachment is the basis for a healthy mental,physical and social development of the child and is significantly influenced by the sensitivity of the parents or caregivers. Therefore every effort should be made to support parents in their sensitivity (particularly when the child is already showing behavioral problems) at an early stage.

The VIPP-SD method is a (preventive) manualized short intervention with 6-7 home visits to 1- to 6-year-old children, in which videos of the child and the parent in different everyday situations such as playing together, meals, cleaning up or reading a book, are recorded. During the home visits, the video recordings are viewed together with the parent and the specific interactions between the child and the parent are analyzed in the individual video sequences.

In cooperation with the University of Leiden, a German training session on the use of the method was held for the first time in March 2022 with staff from the Clinic for Child and Adolescent Psychiatry, Psychotherapy and Psychosomatic Medicine, the SOS Kinderdorf Imst and the Hospital Zams. The training is aimed at all interested social workers, educators and clinical psychologists who work in the field of family support. The next training dates can be found here (link). For further information please contact ann-christin.jahnke-majorkovits@tirol-kliniken.at or click here.


"Frühes Hometreatment als neues Behandlungsangebot der Kinder- und Jugendpsychiatrie: Bindungsbezogene Behandlung von 1-6-jährigen Kindern und ihren Eltern" (Ann-Christin Jahnke-Majorkovits, PhD und Prof. Kathrin Sevecke)

In diesem Projekt wird die videobasierte Intervention VIPP-SD (Video-feedback intervention to promote positive parenting and sensitive disciplin) in Tirol (und in weiterer Folge auch im deutschsprachigen Raum) implementiert. Die VIPP-Methode wurde 2008 an der Universität Leiden in den Niederlanden entwickelt und basiert auf den Prinzipien der Bindungstheorie, dass eine sichere Bindung die Basis für eine gesunde geistige, körperliche und soziale Entwicklung des Kindes ist und maßgeblich von der Feinfühligkeit der Eltern beeinflusst wird. Daher sollte alles unternommen werden, um Eltern in ihrer Feinfühligkeit (insbesondere wenn das Kind bereits Verhaltensauffälligkeiten zeigt) frühzeitig zu unterstützen.

Die VIPP-SD-Methode ist eine manualisierte Kurzintervention mit 6-7 Hausbesuchen bei 1- bis 6-jährigen Kindern, bei der Videoaufnahmen der Interaktion zwischen Kind und Eltern in unterschiedlichen Alltagssituationen (spielen, essen, aufräumen oder ein Buch lesen) aufgezeichnet werden. Bei den Hausbesuchen werden die Videoaufnahmen gemeinsam mit den Eltern angeschaut und die konkreten Interaktionen zwischen Kind und Eltern in den einzelnen Videosequenzen analysiert.

In Kooperation mit der Universität Leiden wurde im März 2022 erstmals ein deutsches Training zur Anwendung der Methode mit Mitarbeiter:innen der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, dem SOS-Kinderdorf Imst und dem Krankenhaus Zams durchgeführt. Die Fortbildung richtet sich an alle interessierten Sozialarbeiter:innen, Pädagog:innen und Klinische Psycholog:innen, die im Bereich der Familienhilfe tätig sind. 

Das nächste deutschsprachige Training findet 2026 statt, und zwar am 07.10.26., 14.10.26., 21.10., 28.10.26., 04.11.26., 11.11.26. und 18.11.26 jeweils von 09.30-14.30 Uhr via ZOOM. Nach dem Theorieteil (48 Stunden) wird die Methode im anschließenden Praxisteil (57 Stunden) unter Supervision angewendet. Nach der Anwendung unter Supervision erhalten die Teilnehmer:innen ein Zertifikat, das sie zur selbständigen Anwendung der Methode berechtigt. Die Gebühr für die gesamte Ausbildung inklusive der Supervision beträgt 1.650 € pro Person.

Hier können Sie sich gerne die Broschüre herunterladen. Weitere Informationen finden Sie auch am VIPP-Zentrum der Uni Leiden.

Kontakt
Bitte melden Sie sich bei Mag.a Ann-Christin Jahnke-Majorkovits, PhD, Projektleiterin und Klinische Psychologin an der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. 

E-Mail: ann-christin.jahnke-majorkovits@tirol-kliniken.at. 



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