Klinisches Risikomanagement

Klinisches Risikomanagement (kRM) ist Teil des umfassenden Risikomanagements der Tirol Kliniken GmbH und befähigt die Standorte der Tirol Kliniken GmbH dazu,  die Risiken bei der Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten zu identifizieren, zu analysieren, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen sowie durch systematische Überwachung und Verfolgung nachhaltig zu bewältigen. Dabei stehen die Risiken in Bezug auf Behandlung, Patientenaufklärung, Dokumentation und Organisation im Mittelpunkt der Betrachtung.

Strategische Ausrichtung
Die Abteilung Medizin konzipiert das systematische, unternehmensweite klinische Risikomanagement für die Tirol Kliniken GmbH auf der Basis der ONR 49001:2010 und übernimmt das Projektmanagement im Rahmen der Implementierung in den einzelnen Unternehmensbereichen.
Im Zuge der RM-Projekte werden ausgewählte VertreterInnen der verschiedenen Berufsgruppen zu klinischen RisikomanagerInnen nach ONR 49003 ausgebildet. Durch kontinuierliche Fortbildung und durch Vernetzung der Risikobeauftragten werden das Risikobewusstsein und die Risikokultur in allen Unternehmensbereichen gefördert. Weitere Bausteine des klinischen Risikomanagements sind externe Risikoassessments mit Erstellung von Risikoberichten, Maßnahmenkatalogen und Umsetzungsaudits sowie die Einführung eines „Critical Incident Reporting Systems“ (CIRS ) in allen Standorte der Tirol Kliniken GmbH.
Das Risikomanagement-System wir in allenfalls bereits bestehende Qualitätsmanagement-Systeme - z.B. ISO 9001 oder KTQ® -  integriert. Die Umsetzung orientiert sich an der ONR 49002-1:2010, dem „Leitfaden für die Einbettung des Risikomanagements ins Managementsystem“.
 

Klinisches Prozessmanagement
 
Kurzbeschreibung
Gut gestaltete und optimal durchgeführte Prozesse sind eine wesentliche Voraussetzung für gute Ergebnisse, sowohl in medizinischer als auch in organisatorischer Hinsicht. Das klinische Prozessmanagement unterstützt die am Kernprozess tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Modellierung, Optimierung und Evaluation der Kernprozesse und der Nahtstellenprozesse zu anderen Gesundheitseinrichtungen.

Strategische Ausrichtung
Gemäß dem Gesamtauftrag der Abteilung Medizin liegt der Fokus auf den Kernprozessen der medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Betreuung von Patientinnen und Patienten, aber auch auf der kontinuierlichen Verbesserung und Sicherung von Nahtstellenprozessen. Explizit nicht Aufgabe des Bereichs sind Führungs- und Supportprozesse.