Hoch 3 | April 2026 | #41

XXXXXXXXX 1 W Österreichische Post AG, MZ 04Z035687 M, tirol kliniken, Anichstr. 35, 6020 Innsbruck 14 Wundheilung Pflegeexpert:innen vernetzen sich 22 Im Gespräch Mit Juliane Humer über das Telemedizinprojekt Modularis 04 Zwei von uns Sicherheit ist Teamarbeit APRIL 2026 | #41 HOCH3 NETZ

HOCH3 zeigt die Menschen, Ideen und Entwicklungen, die die tirol kliniken prägen. Sie haben Feedback, Anregungen, Wünsche? Schreiben Sie uns an: hoch3@tirol-kliniken.at 2 EDITORIAL MEDIENINHABERIN UND HERAUSGEBERIN: Tirol Kliniken GmbH, www.tirol-kliniken.at • REDAKTION: 6020 Innsbruck, Anichstraße 35, Tel. +43 664 8268914 hoch3@tirol-kliniken.at • REDAKTIONSLEITUNG: Mag.a Michaela Speckbacher, michaela.speckbacher@tirol-kliniken.at • Mag.a (FH) Teresa Lackner-Pöschl, teresa.lackner-poeschl@tirol-kliniken.at • HERSTELLUNG UND VERTRIEB: Tirol Kliniken GmbH, Michael Gehrer MSc, Karin Brozzu• DRUCK: Alpina Druck GmbH, Innsbruck • AUFLAGE, ERSCHEINUNG: 7000 Stück, produziert nach den Richtlinien des Österreichischen Umweltzeichens, Alpina Druck, UWZ-Nr. 1532, erscheint mind. 4x jährlich • BLATTLINIE LAUT MEDIENGESETZ: Unabhängiges periodisches Druckwerk mit dem Zweck der Information von Mitarbeiter:innen und unternehmensinteressierten Personen der Tirol Kliniken GmbH. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht zwingend die Meinung der Herausgeberin oder der Redaktion dar. Keine Gewähr für die Richtigkeit in Wort und Bild. Reproduktionen jedweder Art und jedweden Umfanges sind nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung der Redaktionsleitung gestattet. Wenn Sie das Magazin HOCH3 gerne beziehen möchten, geben Sie uns bitte unter hoch3@ tirol-kliniken.at Ihre Anschrift bekannt. Abmeldungen können Sie uns ebenfalls über diese Adresse mitteilen. Liebe Lesende, sind Sie gut vernetzt? Ein stabiles Netz trägt, verbindet und schützt. Es ist ein Sinnbild für Teamwork, die Verbindung von Kompetenzen, Menschen und Ideen. Und genauso verstehen wir auch die Arbeit in den tirol kliniken: als lebendiges, sich stets weiterentwickelndes Netzwerk. Wir haben für diese Ausgabe jedenfalls wieder unsere Netze ausgeworfen und mit Menschen im Krankenhaus über den Titelbegriff gesprochen: Dabei haben wir Netzgitter im Verbandskasten des Wundmanagements gefunden, ein Patient der Augenklinik hat uns von seiner NetzhautErkrankung erzählt. Welche digitalen wie menschlichen Netzwerke es für das neue Telemedizin-Projekt bei Lebertransplantationen braucht, hat man uns auf der Transplant-Chirurgie berichtet. Bei einer Brandschutzübung konnten wir viel über das technische Sicherheitsnetz in unseren Krankenhäusern erfahren und nicht zuletzt haben unsere Mitarbeiter:innen bei einem kleinen Wortspiel unter dem Titel „Sag’ was Nett’s“ mitgemacht. Wir freuen uns besonders, dass Sie uns als Lesende wieder „ins Netz gegangen sind“ und diese Ausgabe in Händen halten. Viel Spaß bei der Lektüre und eine bunte Frühlingszeit wünschen, EDITORIAL SIND SIE GUT VERNETZT? Die Redaktionsleiterinnen der HOCH3: Michaela Speckbacher und Teresa Lackner-Pöschl

3 14 Notfall Netzhaut Wenn die Netzhaut reißt oder sich ablöst, zählt jede Minute.. 17 Sag‘was Nett‘s Ein ehrliches „Danke“, ein spontanes „Gut gemacht“ oder ein kurzer Satz, der Wertschätzung – Mitarbeitende teilen ihre netten Worte. 04Zwei von uns Günter Pfaringer und Michael Wallenta können auf ihr Team zählen, wenn es heißt: Sicherheit geht vor! INHALTSVERZEICHNIS 20 Telemedizin Die Modularis-App integriert Telehealth in den Patient:innen-Alltag. Zwei von uns 04 Sicher? Ganz sicher! Wussten Sie, dass … 08 Psychiatrie 2030 Unsere Geschichten Notfall Netzhaut 10 Wundheilung 14 Sag‘ was Nett‘s 17 Telemedizin: Nähe trotz Distanz 20 Im Gespräch 22 #wirsindtirolkliniken 25 Green Wall hoch³aktiv 26 Wir arbeiten hochmotiviert, hochspannend und hochprofessionell. Gut zu wissen 32 Personalia, Termine, Dies & Das Für Körper und Geist Denksport 34 Ein Gruß von unserer Küche 35

4 ZWEI VON UNS SICHER? GANZ SICHER! Feuer auf Station oder Säuren im Labor – Günter Pfaringer und Michael Wallenta können auf ihr Team zählen, wenn es heißt: Sicherheit geht vor. In ihrem Arbeitsalltag steht dabei die Vorsorge an erster Stelle. Denn die Stabsstelle Sicherheitstechnik spannt ein breites Sicherheitsnetz für den Ernstfall auf. Die HOCH³ hat den beiden über die Schulter geschaut. T iefgarage, Untergeschoß der Frauen- und Kopfklinik, 14:36. Der Nebel ist so dicht, dass man die Hand vor den Augen kaum erkennt. Undeutlich ist der Umriss eines Körpers am Boden zu erkennen, er bewegt sich nicht. Auch die Lichter der Notausgänge sind kaum zu sehen. Orientierungslosigkeit und leichter Schwindel trüben die Wahrnehmung. Man hört Piepsen und Rauschen von Funkgeräten. Journaldienst, Berufsfeuerwehr und die hauseigene Brandschutztruppe arbeiten Hand in Hand. Michael Wallenta ist per Funk mit Günter Pfaringer im Austausch. Was ist passiert? SICHERHEIT IST TEAMWORK Ein paar Tage zuvor im Büro der Sicherheitstechnik am Landeskrankenhaus Innsbruck: Günter Pfaringer erzählt von seinen Anfängen in den tirol kliniken 1984 als Trainee im Bereich technischer Strahlenschutz und Arbeiternehmer:innenschutz. Auch der Brandschutz fiel in die Zuständigkeit der damals noch als „Sicherheitstechnischer Dienst“ bezeichneten Abteilung. Seit 1997 ist auch Michael Wallenta im Team und mit der Zahl der Mitarbeiter:innen wuchs das Text: Teresa Lackner-Pöschl | Fotos: Gerhard Berger

Jede und jeder im Team trägt Verantwortung Wir verlassen uns aufeinander. Michael Wallenta Ihren Ausgleich zum Büroalltag findet Julia Lang in den Bergen. Leistungsspektrum: Die Adminis- tration im Strahlenschutz, der Flugplatzbetrieb, der Katastrophenschutz und seit 2020 auch das Securitymanagement sind inzwischen weitere Kernaufgaben. „Die Fußball-EM 2008 war Anlass, unser Krisenmanagement nach den staatlichen Vorgaben des Katastrophen- und Krisenmanagements neu aufzubauen“, erinnert sich Günter Pfaringer, Abteilungsleiter der Sicherheitstechnik. Sein Stellvertreter Michael Wallenta ergänzt: „Wann muss ich wen informieren? Wie gehen wir mit einem Großschadensereignis mit vielen Schwerverletzten um? Wie schauen unsere Alarmierungswege im Fall einer Naturkatastrophe oder einer Pandemie aus? Auf diese und viele andere Fragen gibt es klare Antworten in unserem Krisenmanagement.“ Die Abteilungsleitung koordiniert alle Bereiche, die beiden Männer werden aber nicht müde, ihr Team in den Fokus zu stellen: „Jede und jeder trägt Verantwortung im jeweiligen Bereich. Wir verlassen uns aufeinander.“ BRAND AUS Zurück in der Tiefgarage: Gänsehaut, ein starker Luftsog entsteht, als die großen Ventilatoren den Rauch aus der Tiefgarage der Frauen- und Kopfklinik treiben. Aus dem dichten Nebel tauchen Feuerwehrmänner auf und steuern auf den reglosen Körper am Boden zu. Langsam werden auch wieder Umrisse der Umgebung klarer. Menschen in Journaldienst-Kleidung und Warnwesten werden sichtbar, die Gespräche lauter. Die Stimmung ist entspannt, denn Grund für Rauch und Einsatzkräfte war zum Glück kein Feuer, sondern eine realitätsnahe Übung für den Ernstfall. Überall zufriedene Gesichter: Alarmierung, Bergung und die technischen Anlagen haben bestens funktioniert. Echtes Feuer ist im Krankenhaus glücklicherweise selten: „Übungen wie diese sind wichtig, damit interne Abläufe unserer speziell geschulten Brandschutzgruppe und die Zusammenarbeit mit den externen Einsatzorganisationen ⟩⟩⟩ ⟩⟩⟩ xxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxx Übung für den Ernstfall, " Feuer" in der Tiefgarage: Einsatzbesprechung, Prüfung technischer Anlagen und Personenbergung STABSSTELLE SICHERHEITSTECHNIK Leitung: Günter Pfaringer Aufgabenbereiche: • Arbeitnehmer:innenschutz Schutz aller Mitarbeiter:innen der tirol kliniken vor Unfallgefahren und Gesundheitsrisiken im Krankenhaus. • Brandschutz * Vorbeugender Brandschutz (Mitgestaltung der baulichen Erfordernisse, Brandabschnitte, Fluchtwege, etc.) * Technischer Brandschutz (Brandmeldeanlagen mit 18 500 Brandrauchmeldern, autom. Sprinkler-/Löschanlagen, 2 500 Handfeuerlöschern, 750 Wandhydranten, etc.) * Organisatorischer Brandschutz (Brandschutzkonzepte, Löschhilfeschulungen, interne BS-/Einsatz- Organisation mit dem Journaldienstteam und der Brandschutzgruppe, etc.) • Administrativer Strahlenschutz in Zusammenarbeit mit dem Institut für Strahlenschutz und Dosimetrie • Katastrophen- und Krisenmanagement • Hubschrauberflugplatz (Sicherheits-)Technische Betriebsführung, Koordination der Patient:innen-Übernahme • Securitymanagement Objektschutz, Personenschutz, Kriminalprävention 5 ZWEI VON UNS

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gut funktionieren“, hält Übungsleiter Michael Wallenta fest. Der wichtigste Hebel im Brandschutz sind aus Sicht der Sicherheitstechnik allerdings die Mitarbeiter:innen der Stationen und Ambulanzen. „Wir hatten es schon öfter, dass die Pflege als erstes mit dem Feuerlöscher zur Stelle war und das Schlimmste verhindern konnte“, erzählt Günter Pfaringer. Die Ausbildung der Mitarbeiter:innen sehen die beiden als eine der zentralen Aufgaben im Brandschutz. „Pro Jahr nehmen rund 750 Personen an unseren Löschhilfe-Schulungen teil. Zusätzlich bieten wir E-Learnings zum Thema an.“ 18500 BRANDMELDER Schulung und Aufklärung ist das eine, technische Anlagen das andere: Rund 18500 automatische Brandrauchmelder sind praktisch vollflächig am Klinikareal verteilt und alarmieren, sobald irgendwo Rauch aufsteigt. Wie Wasseradern durchziehen automatische Sprinkleranlagen die neueren Gebäude und auch hochmoderne HochdruckWassernebellöschanlagen gehören zu den technischen Brandschutzanlagen. „Was die technischen Anlagen betrifft, arbeiten wir als Abteilung hier auch sehr eng mit dem Technischen Servicezentrum zusammen“, betont Pfaringer. UNFÄLLE, SÄUREN, INFEKTIONEN Ein wichtiges Arbeitsfeld der Abteilung ist auch der Arbeitnehmer:innenschutz. Denn die Arbeit in einem Krankenhaus birgt Risiken – zum Beispiel im Umgang mit Gefahrstoffen, Infektionskrankheiten oder anderen Unfallgefahren. Hier ist die Sicherheitstechnik in Innsbruck für die mehr als 9500 Mitarbeiter:innen der tirol kliniken an allen Standorten zuständig und evaluiert und erarbeitet regelmäßig Sicherheitskonzepte. „Das ist ein sehr vernetztes Arbeiten“, betont Pfaringer. „Wir decken die technische Seite ab und arbeiten hier sehr gut mit der Arbeitsmedizin zusammen.“ Kürzlich abgeschlossen wurde die Evaluierung des Patiententransport-Services, hier standen Unfallgefahren beim Bettentransport oder auch die Infektionsgefahr beim Kontakt mit Patient:innen im Fokus. Bei der Evaluierung in den Laboren hat man sich unter anderem mit dem Umgang und der Lagerung der rund 8000 verwendeten Chemikalien und Zubereitungen auseinandergesetzt. Wie in allen Bereichen ist auch hier die Kommunikation ein zentraler Punkt: „Die Kenntnis sogenannter ‚BeinaheFehler‘ ist für uns ganz wichtig, weil dadurch herausgearbeitet werden kann, wo es Schwachstellen gibt. Dann können wir Veränderungen in Gang setzen, bevor etwas Gravierendes passiert.“ SICHERHEITSTECHNIK, BITTE KOMMEN! Tiefgarage, 15:47. Inzwischen hat sich der Rauch in der Garage verzogen. Das Licht ist wieder an und die Ventilatoren ausgeschaltet. Jetzt heißt es: Nachbesprechen und Bericht verfassen. Eine ehrliche Auseinandersetzung mit den Geschehnissen und ein Lernen aus Fehlern ist der Grundstein für ein engmaschiges Sicherheitsnetz – nur so lassen sich Gefahrensituationen bestmöglich ausschließen, sind sich Pfaringer und Wallenta einig. Ihre Funkgeräte stecken wieder in der Ladestation und warten auf den nächsten Einsatz. Wenn es wieder heißt „Sicherheitstechnik, bitte kommen!“  ⟩⟩⟩ ZWEI VON UNS 7 Wir decken die technische Seite ab und arbeiten sehr gut mit der Arbeitsmedizin zusammen. Günter Pfaringer Evaluierung des PatiententransportServices: Hier standen Unfallgefahren beim Bettentransport oder auch die Infektionsgefahr beim Kontakt mit Patient:innen im Fokus. Stabsstelle Sicherheitstechnik: Sicherheit ist Teamarbeit.

8 WUSSTEN SIE, DASS ... PSYCHIATRIE 2030 Die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am LKH Hall ist mit rund 400 Mitarbeiter:innen und über 220 Betten die größte psychiatrische Einrichtung Westösterreichs. Sie ist für die Versorgung der Bezirke Kitzbühel, Schwaz, Innsbruck-Land, Imst, Landeck und Reutte zuständig und bietet darüber hinaus spezialisierte überregionale Angebote. Die multiprofessionellen Teams decken die Bereiche Akutpsychiatrie, Suchtmedizin, Gerontopsychiatrie, Psychotherapie sowie Forensik ab und gewährleistet eine umfassende psychiatrische Behandlung und Betreuung in allen Versorgungsbereichen. Größte Psychiatrie Westösterreichs WUSSTEN SIE, DASS ... WUSSTEN SIE, DASS … … im Rahmen des Projekts Psychiatrie 2030 die bisherigen Primariate A und B mit 01.01.2026 zu einer gemeinsamen Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie unter der Leitung von Primar Franz Altenstrasser weiterentwickelt wurden? Die Neustrukturierung war mit intensiver Vorbereitung verbunden – von IT und Kommunikation bis zu Aufbauorganisation und administrativen Abläufen. Die Mitarbeitenden wurden durch Informationsveranstaltungen und Workshops vor und während des Prozesses aktiv eingebunden. WUSSTEN SIE, DASS … … mit dem geplanten Neubau von Haus 2 ein sichtbares Symbol der Zukunftsorientierung für psychiatrische Stationen gesetzt wird? Das neue Gebäude soll bis 2029 fertiggestellt werden und folgt dem Konzept eines „Healing Environment“ – mit viel Tageslicht, begrünten Terrassen und architektonischen Strukturen, die Natur, Ruhe und Therapie vereinen. So entsteht ein modernes Umfeld, das Genesung begünstigt, den CO2-Fußabdruck reduziert und Nachhaltigkeit mit Menschlichkeit verbindet. AUS 2 MACH 1 HEALING ENVIRONMENT

9 WUSSTEN SIE, DASS ... WUSSTEN SIE, DASS … … sich durch die Neustrukturierung drei Fachbereiche ergeben haben? Diese bündeln alle bestehenden Stationen und Ambulanzen: Akutpsychiatrie (Leitung: Roland Winter), Abhängigkeitserkrankungen und Psychotherapie (Leitung: Evelyn Lageder) und Gerontopsychiatrie und Forensik (Leitung: Beatrix Ruepp). Die neue Abteilung mit drei Schwerpunkten bietet für ihre Mitarbeiter:innen vielfältige Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie ein spannendes und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld. WUSSTEN SIE, DASS … … 2024 das Projekt Psychiatrie 2030 gestartet wurde, um die Erwachsenenpsychiatrie am LKH Hall zu analysieren und zukunftsfit zu gestalten? Neben Daten zu Betten, Personal und Diagnosen wurden in Interviews mit rund 80 Mitarbeitenden Erfahrungswerte und Ideen erhoben. Die Ergebnisse zeigen starke Teamarbeit, hohe fachliche Qualität und engagierte Patient:innenbetreuung. Herausforderungen wie personelle Engpässe, steigende Nachfrage und begrenzte Räume prägen die nächsten Schritte – mit innovativen Ansätzen etwa im Suchtbereich (ZOS). WUSSTEN SIE, DASS … … im Zentrum der neuen Abteilungsstruktur eine konsequent patient:innenorientierte Versorgung steht? Durch die enge Abstimmung der Patient:innenströme und nahtlos ineinandergreifende Behandlungsprozesse kann individueller auf die Bedürfnisse der Patient:innen eingegangen werden. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Betreuung über verschiedene Behandlungsschritte hinweg und trägt zu einer hohen Versorgungsqualität, effizienten Abläufen und spürbarer Entlastung im klinischen Alltag bei. ZUKUNFTSORIENTIERT EXPERTISE VERSORGUNGSQUALITÄT

10 D rei Jahre nach seiner ersten Netzhautablösung kommt Markus Wackerle wieder einmal zur Kontrolle in die Innsbrucker Augenklinik. Die Operation von damals blieb nicht die einzige: Insgesamt fünf Eingriffe an beiden Augen liegen inzwischen hinter dem Seefelder. Die Untersuchung beginnt mit den üblichen Routinetests. Die Optikerin führt Wackerle zum OCT-Gerät, wo ein feiner Lichtstrahl die Netzhaut Schicht für Schicht erfasst und abbildet. Eine Tür weiter folgt ein klassischer Sehtest mit Zahlen und Buchstaben, der ebenso routiniert abläuft. Danach geht es für den 54-Jährigen zur Besprechung mit Matus Rehak, dem Direktor der Augenklinik. Der Mediziner ist aus persönlicher Redaktion: Michaela Speckbacher Textassistenz: KI Fotos: Gerhard Berger Wenn die Netzhaut reißt oder sich ablöst, zählt jede Minute, sonst droht die Erblindung auf dem betroffenen Auge. Als Markus Wackerle beim Einschlafen im Dezember 2023 einen Lichtblitz im geschlossenen Auge sieht, ist ihm noch nicht klar, dass die Zeit von diesem Moment an tickt. Eine OP in der Augenklinik konnte seine Sehkraft erhalten. HOCH³ hat mit dem Unternehmer über seine Geschichte gesprochen. NOTFALL NETZHAUT UNSERE GESCHICHTEN

11 UNSERE GESCHICHTEN Erfahrung mit Netzhauterkrankungen in der eigenen Familie zur Augenheilkunde gekommen und prägt die Klinik seit 2023 mit klaren Visionen: höchste chirurgische Qualität, ein starker Fokus auf Digitalisierung und Telemedizin sowie großes Engagement, die Augenklinik nachhaltiger zu machen, motivieren sein Handeln. EIN LICHTBLITZ ALS WARNSIGNAL Am Morgen nach dem Lichtblitz fuhr der Unternehmer zu seiner Augenärztin. Sie schickte ihn ohne Umwege in die Augenklinik. Die Untersuchungen dort bestätigten die Diagnose der Ärztin: Netzhautablösung, in der Fachsprache „Ablatio retinae“ genannt. Rund 300 Betroffene werden in Innsbruck jährlich behandelt. Die eingespielte Notfallkette der Augenklinik setzte sich sofort in Gang und Wackerle wurde noch am selben Abend vom Netzhautspezialisten Matus Rehak operiert. „Alles ging so schnell, aber gleichzeitig war alles gut organisiert. Ich hab‘ sofort gemerkt: Die wissen, was sie tun“, erinnert er sich an die aufregenden Stunden. „Ich hab‘ nur noch kurz meiner Familie Bescheid gesagt, wo ich bin und dann ging’s gleich los!“ OP IM WACHZUSTAND 95 % aller Augenoperationen werden in Innsbruck als Wach-OP durchgeführt. Das heißt, die Patient:innen sind bei Bewusstsein und müssen teilweise auch „mitarbeiten“, indem sie Anweisungen befolgen. Diese Art der Augenchirurgie erfordert höchste Präzision und perfekt abgestimmte Zusammenarbeit. Die OP-Pflege und das ärztliche Personal arbeiten nach höchsten Standards. Fixierung, lokale Betäubung, klare Kommunikation und gleichzeitig ein Umfeld, das Ruhe vermittelt: „Die waren alle so aufmerksam. Ich habe mich zu jedem Zeitpunkt in guten Händen gefühlt“, erzählt Markus Wackerle von seiner Erfahrung. Er kann sich noch gut an die Eindrücke während der OP erinnern. ⟩⟩⟩ Netzhautexperte Matus Rehak leitet seit 2023 die Augenklinik. Ich hab‘sofort gemerkt: Die wissen, was sie tun Markus Wackerle

12 UNSERE GESCHICHTEN PRÄZISION IM MIKROSKOP „Die Netzhaut hatte damals zwei Risse und ich habe das Auge mit Öl stabilisiert“, erklärt Matus Rehak. Das Operieren zählt zu seinen liebsten Tätigkeiten als Arzt. Extreme Kurzsichtigkeit bringt ein erhöhtes Risiko für eine Netzhautablösung mit sich, so war es auch bei Markus Wackerle. Den präzisen chirurgischen Eingriff in den filigranen Strukturen des Auges führt Matus Rehak über ein Mikroskop durch. Seine herausragenden Fähigkeiten hat der 46-jährige Wahl-Stubaier während seiner beruflichen Laufbahn perfektioniert. PFLEGE IM OP Während einer Augenoperation spielt auch die OP-Pflege eine tragende Rolle. „In Innsbruck finden jedes Jahr über 15 000 Operationen auf der Augenklinik statt. Wir haben ein sehr vielfältiges und spannendes Arbeitsgebiet“, so die Leitende OP-Pflegerin Dimitrinka Nikolova. „Wir bereiten nicht nur alle Instrumente vor, sondern sorgen dafür, dass der Ablauf flüssig und sicher ist.“ Während der Chirurg fokussiert ist und operiert, hält die Pflege den Blick auf das große Ganze: Überwachung, sterile Umgebung, Kommunikation. ⟩⟩⟩ Der beste Start zur eigenen Praxis. Machen Sie den Schritt mit dem s Existenzgründungs-Paket. #glaubandich tirolersparkasse.at/aerzte Die OP-Pflege hat alles im Blick: Überwachung, sterile Umgebung, Kommunikation.

KOMPLIKATION AUGENDRUCK Kurz nach der ersten Operation von Markus Wackerle stieg der Augendruck auf dem betroffenen Auge an – eine ernsthafte und schmerzvolle Komplikation. Doch auch dafür ist die Augenklinik bestens vorbereitet. Eine zweite OP folgte schnell, um den Druck zu senken. Eine Woche blieb Markus Wackerle damals stationär. Er musste viel Zeit in Bauchlage und danach drei Wochen zu Hause in Dunkelheit verbringen. „Aber wenn es um das Augenlicht geht, bringt man diese Opfer gern“, sagt er rückblickend. Immerhin 40 % der Sehkraft konnten durch den Eingriff erhalten werden. DAS ZWEITE AUGE IST BETROFFEN Am 4. Februar 2025 trifft es das zweite Auge. Als er den Blitz sieht, weiß Markus Wackerle sofort, was los ist, und fährt gleich in die Klinik. Wieder kommt er schnell in den OP. Diesmal tauscht die operierende Ärztin vorsorglich auch die Linse des Auges, ein Eingriff, der viel Erfahrung erfordert – eine Erfahrung, die im Team der Augenklinik reichlich vorhanden ist. Im Jänner 2026 folgt noch der Linsentausch im ersten Auge. ENTWARNUNG BEIM KONTROLLTERMIN Beim Kontrolltermin bespricht Klinikdirektor Matus Rehak die OCT-Bilder und die Ergebnisse des Sehtests. Er nimmt sich Zeit, erklärt verständlich, deutet auf Strukturen, die nur Expert:innen erkennen. Seine ruhige Art gibt Sicherheit, und er ist mit der Entwicklung sehr zufrieden. „Ihre Netzhaut ist stabil“, sagt er schließlich. Ein Satz, der für Wackerle viel bedeutet. Als er die Klinik verlässt, wartet draußen die helle Tiroler Wintersonne. Er blinzelt, lächelt. „Sehen ist etwas, das man erst wirklich schätzt, wenn es plötzlich weg ist“, sagt er.  IMMER DIE RESSOURCEN IM AUGE Die Augenklinik arbeitet kontinuierlich daran, dass Aufwand, Verbrauch und Wege optimiert werden: • Wenn möglich, beide Augen bei Katarakt (Grauer Star) in einem Termin operieren, spart An- und Abreisen • Telemedizinprojekte umsetzen • Verpackungsmengen und Abfall im OP reduzieren • Einsatz von umweltfreundlichen und verbesserten Gasen im OP Bei über 15 000 Operationen pro Jahr wirkt sich jede Optimierung unmittelbar aus. ⟩⟩⟩ Die Netzhaut hatte damals zwei Risse und ich habe das Auge mit Öl stabilisiert. Matus Rehak

14 Text: Kristina Jäger Fotos: Gerhard Berger Von Schnittwunden in der Notaufnahme bis hin zu Druckgeschwüren bei bettlägerigen Patient:innen – die Bandbreite der Wundversorgung ist groß und gehört in fast allen Fachbereichen zur täglichen Praxis. Was aber, wenn Wunden nicht heilen? Dann verfügt das Netzwerk der Wundmanager:innen in der Pflege über besondere Expertise. HOCH³ hat in Ambulanzen und auf Stationen nachgefragt, wann Wunden mehr brauchen als „ein Pflaster“. UNSERE GESCHICHTEN WUNDHEILUNG

15 R und 120 frischverletzte Patient:innen werden täglich in der Notaufnahme der Innsbrucker Klinik versorgt. Die Wundversorgung ist eine wichtige Kernkompetenz des Ambulanzteams: Von Schürf- oder Schnittwunden, Riss-Quetsch-Wunden bis hin zu Verbrennungen und Bisswunden ist alles dabei. „Reinigen, desinfizieren, wundversorgen“, schildert Andrea Hohenegger, Leitende Diplompflegerin der Ortho-Trauma-Akutambulanz, die Vorgehensweise. Der Faktor Zeit ist dabei entscheidend: „Frische Wunden gehören innerhalb von sechs bis acht Stunden versorgt, bevor die Wundränder schwieriger zusammenfinden.“ Für Sabine Abenthung, Leitende Diplompflegerin an der Plastisch-Chirurgischen Ambulanz, steht neben der akuten auch die langfristige Wundversorgung im Fokus: „Wir kümmern uns um frische Wunden und deren Nachbehandlung nach Verbrennungen, Amputationen, Nervenverletzungen und Operationen, aber auch um chronische Wunden wie Dekubitus, Tumore, Ulzera, Strahlenschäden und Erfrierungen. Auch Verletzungen im Gesicht fallen in unseren Aufgabenbereich.“ Mit eigener Nahttechnik und speziellem Instrumentarium wird im Gesicht auf die ästhetisch-rekonstruktiven Aspekte der Wundversorgung geachtet. VERNETZTE WUNDVERSORGUNG Je nach Wundart und -phase kommen auch „Netze“ in unterschiedlichen Varianten zum Einsatz. Wunddistanzgitter werden auf Wunden gelegt, bevor Baumwolltupfer und Verbandsmaterial folgen. Die sterile Abtrennung verhindert das Verkleben mit dem Verbandsmaterial. „Es gibt Netzauflagen mit besonderen Eigenschaften“, schildern die Pflegerinnen die Wirkungsweisen, „neben sterilen Distanzgittern gibt es welche mit Salbengrundlage oder desinfizierende mit Jod.“ Die Wirkstoffe dienen der Wundreinigung, bekämpfen Keime und unterstützen die Heilung. Vernetzt ist auch das „Wundmanagement“ als Beratungs-Netzwerk in der Pflege. Ausgebildete Wundmanager:innen stehen Stationen und Ambulanzen bei besonders herausfordernden Wunden zur Seite. Seit drei Jahren gibt es an der Innsbrucker Klinik Diplomierte Pflegepersonen im Wundkonsil, die in ärztlicher Absprache bei komplexen Fällen hinzugezogen werden können. ERFOLGSERLEBNIS WUNDE Michaela Schauer ist Diplompflegerin und Wundmanagerin im Flexipool im Krankenhaus Natters. „In der Pflege denken wir das Wundmanagement immer mit. Ich bereite meine Patient:innen auf jeden Verbandswechsel vor“, schildert sie, „manchmal schauen Wunden anders aus als erwartet, sie riechen oder Flüssigkeit tritt aus. Spreche ich das vorab an, muss niemand erschrecken.“ Auf die Frage, wie sie persönlich auf Wunden reagiert, schmunzelt Schauer: „Für mich gibt es keinen Graus. Ganz im Gegenteil, heilende Wunden sind ein Erfolgserlebnis!“ Seit sie die Weiterbildung zur Wundmanagerin absolviert hat, gibt Michaela Schauer je nach Diagnostik und ärztlicher Anordnung konkrete Vorschläge für Verbandsmaterialien und Verbandswechsel. In medizinischer Absprache werden so interprofessionelle Therapiepläne erstellt. „Wir arbeiten mit allen Fachbereichen zusammen“, betont sie, UNSERE GESCHICHTEN Wir arbeiten mit allen Fachbereichen zusammen Michaela Schauer Sabine Abenthung und Andrea Hohenegger (re.) demonstrieren Praktikantin Lena beim Fotoshooting einen Verbandswechsel.

16 UNSERE GESCHICHTEN „onkologische Patient:innen oder Diabetiker:innen müssen auf Blutzucker, eiweißreiche Ernährung, Zusatzkost und Trinknahrung achten.“ Auch das Entlassungsmanagement ist mit der Wundmanagerin vernetzt und organisiert die Versorgung zu Hause. Seit 2025 teilt die Wundmanagerin ihr Wissen in einer achtköpfigen Arbeitsgruppe. Pro Fortbildung diskutiert sie ein Krankheitsbild: „Wir besprechen zum Beispiel, wie Verbandstoffe optimal eingesetzt werden.“ Auch Wundnetze stehen im Fokus: „Das Großartige an Netzgittern ist ihre Flexibilität. Man kann sie auf jede Größe zuschneiden, genau wie man es braucht.“ Ein Zukunftswunsch von Michaela Schauer ist der Aufbau eines Konsiliarsystems mit fixen Einheiten und klarer Zeiteinteilung für das Wundmanagement in Natters. MEDIZINISCHER HONIG ZUR WUNDHEILUNG Auch im Krankenhaus Hochzirl ist Wundversorgung Thema, denn dort werden Patient:innen meist über längere Zeiträume behandelt. Viele sind bettlägerig mit Durchblutungsstörungen, Druckgeschwüren oder dem Diabetischen Fußsyndrom. Patrick Reich ist Diplompfleger im Bereich Neurologie: „Für die Wundpflege ist es ein Vorteil, dass Personen länger stationär sind“, meint der ausgebildete Wundmanager, „im Akutbereich bleibt oft wenig Zeit für die Wundtherapie, durch die längere Verweildauer können wir den Wundverlauf gezielt beobachten.“ Langes Liegen erhöht das Druckgeschwür-Risiko: „Oft reicht der Transport von Süditalien nach Tirol aus“, meint Reich. Je nach Bedarf gibt er interprofessionell abgestimmte Empfehlungen zu Verbandstoffen und individuellen Therapieverfahren – vom medizinischen Honig über die Flächenlasertherapie bis hin zur V.A.C-Therapie mittels Unterdruck. „Jede chronische Wunde ist in einem alkalischen Bereich“, erklärt Reich, „der medizinische Honig besteht zu einhundert Prozent aus Manuka-Honig, ist steril und bringt den ph-Wert der Wunde ins Gleichgewicht.“ Vor allem bei Wunden, die durch altersbedingte Hautveränderungen entstehen, arbeitet der Wund-Experte gerne damit. Ein eigenes Wundkonsil gibt es in Hochzirl nicht, in einer Wundmanagement-Arbeitsgruppe mit mindestens einem Mitarbeitenden pro Station werden aber quartalsmäßig Schulungen abgehalten und Projekte umgesetzt. Patrick Reich brennt für das Thema: „In Hochzirl haben wir etwas Großartiges begonnen, alle ziehen am selben Strang und verfolgen ein gemeinsames Ziel!“  Weiterbildung WUNDMANAGEMENT AM AZW INNSBRUCK Ausbildungsdauer: 9 Monate berufsbegleitend Theoretische Ausbildung: 176 Unterrichtseinheiten Praktische Ausbildung: 40 Stunden Bewerbung bis 23. Oktober 2026 Ausbildungsbeginn 18. Jänner 2027 www.azw.ac.at Akademischer Hochschullehrgang WUNDMANAGEMENT SOWIE KONTINENZ- UND STOMAVERSORGUNG Lehrgangsdauer: 3 Semester, 60 ECTS Bewerbung bis 30.04.2026 Lehrgangsbeginn 19.10.2026 www.fhg-tirol.ac.at Michaela Schauer, Wundmanagerin am Standort Natters Patrick Reich, Wundmanager am Standort Hochzirl

XXXXXXXXX 17 Nette Worte sind wie feine Fäden in einem großen Netz: unscheinbar, aber tragfähig. Sie verbinden uns miteinander, oft genau in jenen Momenten, in denen der Alltag im Klinikbetrieb dicht, schnell oder herausfordernd wird. Ein ehrliches „Danke“, ein spontanes „Gut gemacht“ oder ein kurzer Satz, der Wertschätzung ausdrückt, wirkt stärker, als wir es im ersten Augenblick vermuten. KLEINE WORTE, GROSSE WIRKUNG Aus psychologischer Sicht sind solche positiven Rückmeldungen kleine Interventionen mit großer Wirkung. Sie aktivieren das Gefühl von Zugehörigkeit, stärken die innere Motivation und schaffen ein Klima, in dem Zusammenarbeit leichter fällt“, weiß Natalie Youssefi, Psychologin an der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hall. Menschen, die sich gesehen und anerkannt fühlen, können ihrer Erfahrung nach Belastungen besser regulieren und erleben ihren Arbeitsplatz als unterstützendes Umfeld statt als bloß funktionale Struktur. Gerade in einem Unternehmen mit komplexen Netzwerken wie den tirol kliniken, in dem viele Berufsgruppen ineinandergreifen, sind nette Worte mehr als Höflichkeit. „Sie sind ein Signal: ‚Ich nehme wahr, was du tust. Es ist wichtig. Du bist wichtig.‘ Diese Form der Resonanz macht Teams resilienter und Beziehungen tragfähiger“, so Expertin Youssefi. Die HOCH³-Redaktion hat deshalb alle Mitarbeiter:innen im Intranet eingeladen, unter dem Motto „Sag’ was Nett’s“ ihre wertschätzenden Worte zu teilen. Viele sind diesem Aufruf gefolgt und jede einzelne Einsendung zeigt, wie viel Wärme, Verbundenheit und Kraft in kleinen Sätzen steckt. Lesen Sie hier, was Kolleg:innen Gutes zu sagen haben. Redaktion: Michaela Speckbacher Textassistenz: KI Foto: Melanie Waroschitz Als pflegerische Stationsleitungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Station A und Station B erleben wir täglich, welche Bedeutung Engagement, Fachlichkeit und ein oftmals einfachklingendes Dasein haben kann. Unser Dank gilt dem Pflegepersonal sowie dem gesamten multiprofessionellen Team, das mit viel Herz, Geduld und Professionalität für unsere Patientinnen und Patienten da ist, auch an Tagen, die besonders fordernd, emotional oder einfach nur lang sind. Es ist das Dranbleiben, das Aushalten, das gemeinsame Lachen, das gegenseitige Au angen im Team und die Haltung, jungen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen, die unsere tägliche Arbeit prägen. Euer tägliches Tun macht einen echten Unterschied für unsere Patientinnen und Patienten und ihre Familien. Danke für euren Einsatz, eure Beziehungsgestaltung und das, was ihr oft leise möglich macht. Michael und Markus Stationsleitungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Station A und Station B LKH Hall ⟩⟩⟩ Natalie Youssefi, Psychologin an der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hall.

UNSERE GESCHICHTEN 18 Der Patiententransportdienst sorgt jeden Tag dafür, dass Klinikbetrieb und Patient:innen reibungslos verbunden bleiben. Trotz Baustellen, teils längerer Wege und zusätzlicher Aufgaben wird mit großem Einsatz gearbeitet. Der Generationenwechsel bringt neue Gesichter – und gleichzeitig zeigt sich, wie stark Zusammenhalt, gegenseitiger Respekt und ein angenehmes Miteinander unter den Generationen sowie mit anderen Abteilungen gelebt werden. Dadurch konnte in den letzten Jahren unglaublich viel vorangebracht werden, und es wurden viele tolle Ideen für die Weiterentwicklung eingebracht. Für mich ist der Patiententransportdienst eine echte Vorzeigeabteilung in seiner positiven Entwicklung. Danke an mein Team für diesen besonderen Einsatz. Christoph Patiententransportdienst LKH – Universitätskliniken Innsbruck Ein großes Dankeschön an das Dreamteam Fritz und Markus aus der Diagnostik im ISAG! Mit eurer motivierenden und lustigen Art macht ihr den Spirotest zu einem richtigen Erlebnis. Danke! Iris PR und Kommunikation Danke an Peter für die langjährige & wunderbare Schreibtischpartnerschaft - hasch alles? Oliver Bereichsverwaltung Ich möchte meinen Teamkollegen auf der ACI ein Lob aussprechen. Sowohl ärztlicher-, physiotherapeutischer-, technischer- und pflegerischerseits! Wenn man nicht so außergewöhnliche Arbeitskollegen hat, dann kann man es auf so einer Station nur schwer aushalten! Bei uns ist das aber selbst in den stressigsten Situationen ein Leichtes! Wenn du Hilfe brauchst, ist sie schon da, bevor du darum bitten musst! Dieter Allgemeine und Chirurgische Intensivstation LKH – Universitätskliniken Innsbruck Die größte Freude ist das angenehme Arbeitsklima, die vertrauten KollegInnen und mein Chef Romed, der für meine Anliegen stets ein o enes Ohr hat. Karin Therapiezentrum Mutters ⟩⟩⟩

19 UNSERE GESCHICHTEN Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ an alle die kleinen, goldigen, putzigen, tapferen, mutigen, kooperativen und kuscheligen Patient:innen und ihre tollen Mamas und Papas, die ich im Laufe meiner vielen Jahre kennen- gelernt und zum Teil lieben lernen durfte! Ihr habt mein Leben bereichert und mich sehr demütig werden lassen! Ich bin unglaublich stolz auf jeden von euch und froh, euch alle betreut zu haben, ihr Antons und Phillips, ihr Nikis und Janas und Ludwigs und Ecrins und Elvans und Evas und Rabias und Yasins und Umuts und wie ihr alle heißt! Sabine HNO/HSS Kinder- und Jugendstation LKH – Universitätskliniken Innsbruck In den tirol kliniken arbeiten so viele Menschen, die sich mit viel Leidenschaft für den Schutz und die Gesundheit von Mensch und Umwelt einsetzen. Als Abteilung für Nachhaltigkeitsmanagement sagen wir DANKE! Nur mit dem Engagement so vieler Mitarbeiter:innen können wir Dinge in Bewegung bringen! Mitarbeiterinnen Abteilung Nachhaltigkeitsmanagement Du bist nicht allein, ich stehe an deiner Seite! Simon Humangenetik Wir möchten uns herzlich bei allen Mitarbeiter:- innen für die engagierte Mitarbeit in den vergangenen Monaten bedanken. Jeder Beitrag war entscheidend, um diesen Veränderungsprozess erfolgreich zu gestalten und umzusetzen. In den kommenden Wochen und Monaten werden die neuen Strukturen und Abläufe schrittweise im Alltag verankert. Projektteam Psychiatrie 2030 LKH Hall Mein Credo für ein gutes (Betriebs-)klima: „Eine Provokation zu überhören und nach einer geduldigen Antwort zu suchen, fördert den Frieden und hilft allen Beteiligten.“ Bettina Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie LKH – Universitätskliniken Innsbruck Das Küchen-Team in Natters freut sich über jedes Lob und jede Dankeskarte für die kulinarische Verpflegung - ob von Patient:innen oder Mitarbeiter:innen. Sogar ein gravierter Kochlö el wurde schon an Küchenchef Markus überreicht. Gourmets Küche Standort Natters

20 UNSERE GESCHICHTEN Auf dem Handy von Sonja H. poppt eine Nachricht auf: „Einnahme Medikament“. Die ModularisApp meldet sich wie jeden Tag um 8 Uhr morgens. Was wie eine einfache Erinnerung klingt, ist für die 42-jährige Oberösterreicherin lebenswichtig. Vor vier Wochen erhielt Sonja eine neue Leber in der Innsbrucker Klinik. Nun ist sie wieder zuhause und doch eng mit dem Transplantationsteam in Innsbruck verbunden. Möglich macht das die ModularisApp, über die Sonja betreut wird. Die Anwendung erinnert sie an die Medikamenteneinnahme, dokumentiert Werte, strukturiert Rückmeldungen zu Symptomen und ermöglicht einen direkten Kontakt via Chat zur Transplantationschirurgie. Hanna Bernögger, diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin an der Transplant-Station, betreut die App und ist die erste Ansprechperson für die Patient:innen vor und nach der Operation. Als Advanced Practice Nurse (APN) hat sie nicht nur die App maßgeblich mitentwickelt, sondern ist auch Schnittstelle zwischen Patient:innen, Pflege, Medizin und anderen Professionen. „Bei einer Transplantation sind viele Betroffene verunsichert. Es tauchen zahlreiche Fragen im Alltag auf, wenn niemand zur Seite steht“, erklärt die Pflegeexpertin Bernögger. „Die App ermöglicht hier schnell und unkompliziert mit uns in Kontakt zu treten, geprüfte Fachinformationen nachzulesen oder Trainings zu absolvieren. Sie unterstützt beim Selbstmanagement.“ STÄRKUNG DER EIGENEN KOMPETENZ Bereits bei der Erstvorstellung in der Transplantationskoordination können Betroffene in das TelehealthProgramm aufgenommen werden. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt eine strukturierte Begleitung als Vorbereitung zur OP bis zur Transplantation. Nach der Operation werden sie dann bis zu Das Smartphone als digitaler Begleiter vor und nach Transplantationen: Die an der Innsbrucker Klinik entwickelte ModularisApp integriert Telehealth direkt in den Alltag. Jederzeit und überall. TELEMEDIZIN: NÄHE TROTZ DISTANZ Text: Sabine Monthaler-Hechenblaikner Fotos: Gerhard Berger

21 sechs Monate betreut. Derzeit läuft die Pilotphase, begleitet wird sie von einer Machbarkeitsstudie des Landesinstituts für Integrierte Versorgung (LIV) und der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI). Seit Ende Jänner 2026 arbeitet das Transplant-Team nun mit Modularis. Entwickelt als Pilotprojekt für Transplantpatient:innen soll es später auch in anderen Fachbereichen zum Einsatz kommen. WENIGER WEGE, MEHR UNTERSTÜTZUNG Patientin Sonja gibt jeden Tag ihre Werte in die App ein: Blutdruck, Gewicht, Körpertemperatur, Puls, Bauchumfang. Die Daten erscheinen in Echtzeit bei Hanna Bernögger, die engmaschig monitort. Weichen die Werte ab, reagiert sie: „Ich kontaktiere den zuständigen Arzt und die Patientin, und wir besprechen die weiteren Schritte“, gibt Bernögger Einblick. „Bei Bedarf schicken wir sie zur weiteren Abklärung an die Klinik oder zum Behandlungsteam vor Ort.“ „Unsere Patientinnen und Patienten kommen aus ganz Österreich, viele von ihnen haben weite Anfahrtswege. Die Modularis-App ist eine wertvolle Ergänzung zur bestehenden Vor-OrtBetreuung“, bestätigt Thomas Resch, Oberarzt an der Klinik für Viszeral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (VTT) Innsbruck. VIELE EXPERTISEN IN APP VEREINT Die Entwicklung der App war für Hanna Bernögger eine besondere Erfahrung: „Gemeinsam mit verschiedenen Professionen haben wir überlegt, welche Informationen für die Patient:innen wichtig sind, um ihre eigenen Kompetenzen zu stärken. Gleichzeitig mussten wir interdisziplinär und interprofessionell agieren“, erzählt die Diplompflegerin. Zwei Jahre lang tüftelte sie mit einem Projektteam, bestehend aus der Assistenz der kaufmännischen Geschäftsführung, der IT-Abteilung der tirol kliniken sowie externen Partnern an der App. Zur Erstellung der Inhalte holten sie verschiedene Berufsgruppen mit ins Boot: von der Pflege der VTT über die Ärzteschaft unter Leitung von Thomas Resch bis hin zu Physiotherapeut:innen, Diätolog:innen, Psycholog:innen und Psychiater:innen. Auch Bernöggers Teamkolleg:innen und die Stationsleitung unterstützten die Umsetzung des innovativen Versorgungsmodells: „Das Projekt wurde nur durch das große Engagement des Projektteams, der transplantationschirurgischen Station und aller beteiligten Berufsgruppen Realität“, betont Hanna Bernögger.  MODULARIS Die Modularis-App basiert auf dem Konzept der modularen Telemedizin von Bernhard Pfeifer (UMIT Tirol) und besteht – wie der Name schon sagt – aus mehreren Modulen. Dazu zählen unter anderem die Patient:innenedukation, die Vitalzeichenüberwachung, das Symptomtagebuch, eine Kommunikationsplattform sowie Funktionen zum Datenexport. Nutzer:innen erhalten wöchentlich neue Inhalte und Aufgaben, die sie schrittweise bearbeiten können. Im Dashboard werden dokumentierte Daten wie Blutdruck, Temperatur oder Bauchumfang in einer 7-TagesAnsicht dargestellt. Alle Informationen unterliegen den strengen Auflagen des klinischen Datenschutzes. Der Aufbau der Module ist so gestaltet, dass sie sich auch auf andere Fachbereiche übertragen lassen. Die App ermöglicht hier schnell und unkompliziert mit uns in Kontakt zu treten und unterstützt beim Selbstmanagement. Hanna Bernögger Oberarzt Thomas Resch und Advanced Practice Nurse (APN) Hanna Bernögger im simulierten Videocall mit HOCH³-Redakteurin Sabine.

22 XXXXXXXXXXXX Damit die Umsetzung von Projekten gut gelingt, ist das Netzwerken aller Beteiligten das Um und Auf. Juliane Humer, Projektmanagerin und Assistentin der Kaufmännischen Geschäftsführung, hat schon mehrere Initiativen begleitet, unter anderem die Einführung der Tele- Health-App Modularis.

23 IM GESPRÄCH DIE IDEE FÜR MODULARIS KAM VOM TEAM DER TRANSPLANT-CHIRURGIE. WAS WAR IHRE AUFGABE IM PROJEKT? Ich habe das gesamte Projektmanagement für Modularis koordiniert und die inhaltliche Expertise von Initiatorin Hanna Bernögger und den anderen Fachbereichen organisatorisch unterstützt. Ich kümmerte mich um die Erstellung des Projektplanes, um die Terminorganisation und die Abstimmung mit allen beteiligten Professionen und dem externen Programmierer. Zusätzlich habe ich die administrativen Aufgaben übernommen. WAS IST DAS BESONDERE AN DER MODULARIS-APP? Das Besondere an Modularis ist – wie der Name schon sagt - der modulare Aufbau: Die App funktioniert wie eine flexible Plattform, die sich für jeden Patienten, jede Patientin individuell zusammenstellen lässt. Gleichzeitig verbindet sie Information, Betreuung und Monitoring und ermöglicht Telekonsultationen. Diese Form der integrierten Unterstützung gab es bisher noch nicht. Modularis ist so aufgebaut, dass sie künftig – nach der Pilotphase an der Transplant-Station – auch für andere Fachbereiche genutzt werden kann: Sie ist eine Art leere Hülle, die von jedem Bereich mit spezifischem Content befüllt und erweitert werden kann. SIE HABEN IN DEN TIROL KLINIKEN SCHON MEHRERE STATIONEN DURCHLAUFEN – WAS NEHMEN SIE DAVON MIT? Mit Oktober 2012 startete ich am LKH Hall, zuerst als Servicemitarbeiterin und Stationsassistentin als „Springerin“ auf allen Stationen. Später übernahm ich dann die Funktion der Stationsassistentin auf der Orthopädie und Traumatologie. Parallel zu meiner Tätigkeit habe ich berufsbegleitend Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen und Public Health studiert, und seit fünf Jahren bin ich Assistentin der Kaufmännischen Geschäftsführung. Für meine jetzige Arbeit ist es ein großer Vorteil, dass ich verschiedene Stationen und Aufgabenbereiche und die Abläufe kenne. Ich habe sehr viele verschiedene Sichtweisen mitbekommen und konnte mir ein breites Netzwerk aufbauen. Das kommt mir nun in der Projektarbeit zugute, gerade wenn es mehrere Bereiche betrifft, wie zum Beispiel bei der Umsetzung des Hitzeschutzprojekts. WAS SIND DIE GRÖSSTEN HERAUSFORDERUNGEN IN DER PROJEKTARBEIT? Die größte Herausforderung bei unseren Projekten besteht darin, alle Beteiligten so gut wie möglich und so früh wie möglich einzubeziehen. Oft zeigt sich erst im Verlauf des Projektes, dass neue Anforderungen entstehen oder man noch etwas überarbeiten oder anpassen muss. Das bedeutet, dass wir manchmal erst später die richtigen Ansprechpartner:innen dazuholen können. Dabei ist es aber wichtig, niemanden vor vollendete Tatsachen zu stellen. Gerade beim Projekt Modularis-App war dies sehr anspruchsvoll, weil wir hier sehr interprofessionell gearbeitet haben und viele Fachbereiche eingebunden waren. WIE HOLEN SIE ALLE BETEILIGTEN PERSONEN MIT AN BORD? Es ist sehr wertvoll, wenn man intern gut vernetzt ist, da es die Zusammenarbeit sehr erleichtert und man schnell die richtigen Personen einbinden kann. Das Wissen über Abläufe in unterschiedlichen Bereichen stärkt das gegenseitige Verständnis und beschleunigt die Abstimmungen – das war zum Beispiel beim Hitzeschutzprojekt der Fall. Grundsätzlich wird versucht, bei allen Projekten von Anfang an auf eine regelmäßige Kommunikation aller Beteiligten zu achten. Es gibt Kick-off-Meetings und danach kleinere, gezielte Abstimmungsrunden. Wichtig ist eine klare Ansprechperson zu definieren – bei Projekten wie Modularis, Hitzeschutz oder Faxumstellung wurde darauf geachtet, dass alle Anliegen schnell geklärt und Informationen schnell weitergegeben werden. Man darf nicht vergessen: Größere, aber auch kleine Projekte sind meist ein organisatorischer Eingriff in bestehende Strukturen und bringen tiefgreifende Veränderungen mit sich. Das braucht viel Kommunikation und entsprechende Begleitung.  IM GESPRÄCH Text: Sabine Monthaler-Hechenblaikner | Foto: Gerhard Berger

24 PBachelor für Berufsangehörige ■ Gehobener Dienst in der Gesundheits- und Krankenpflege ■ Pflegefachassistenz ■ Pflegeassistenz PMaster-Programme ■ Advanced Practice Physiotherapy ■ Applied Clinical Embryology ■ Master of Business Administration PCAS-Lehrgänge ■ Berichtslegung und gutachterliche Tätigkeiten ■ Gesunde und nachhaltige Ernährung ■ Notfallpflege neu neu PAkademische Lehrgänge ■ Anästhesiepflege ■ Business Administration im Gesundheitswesen ■ Intensivpflege ■ Kinderintensivpflege ■ Kinder- und Jugendlichenpflege ■ Wundmanagement sowie Kontinenz- und Stomaversorgung fh gesundheit – wir bilden die zukunft Programm 2026/27 Die fh gesundheit bietet Ihnen Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten mit international anerkannten akademischen Abschlüssen. www.fhg-tirol.ac.at Fort- und Weiterbildungen Allgemeine Fortbildungen • Stress souverän ausgleichen - Energie bewahren und klar handeln • Aromapflege für Einsteiger:innen Berufsgruppenspezifische Fort- und Weiterbildungen • Pflegebericht schreiben leicht gemacht • MH Kinästhetik Grundkurs für Berufe im Gesundheitswesen • Wundmanagement - die zuckersüße Wunde Medizinisch-therapeutisch-diagnostische Gesundheitsberufe (MTD) • Spiraldynamik®-Fortbildung – 3D-Therapie von Ellbogen & Schulter neu neu azw:academy Buchen Sie Ihre Fortbildung schnell und fexibel über www.azw-academy.ac.at Wir bilden Gesundheit Weiterbildungen für Gesundheits- und Krankenpfleger:innen J Basales und mittleres Pflegemanagement J Breast Care Nurse J Case und Care Management J Demenz Nurse J Diabetesberatung J Forensic Nursing J Herbalogie J Herzinsuffizienzberatung J Hygienemanagement im Gesundheitswesen J Pain Nurse J Parkinson Nurse J Pflege bei endoskopischen Eingriffen J Praxisanleitung J Rheumaberatung J Wundmanagement Karriere durch Bildung Mit unseren umfassenden Weiterbildungsprogrammen heben Sie Ihre pflegerischen Kompetenzen auf ein neues Level. Entdecken Sie Ihre Spezialisierungsmöglichkeiten und gestalten Sie Ihre berufliche Zukunft. Anmeldung und Information Telefon +43 512 5322-75207 sekretariat.sabwb@azw.ac.at Weiterbildungen für Pflegeassistenz J Pflege bei Demenz J Pflege bei psychiatrischen Erkrankungen Wir bilden Gesundheit www.azw.ac.at Jetzt anmelden! fh gesundheit wir bilden die zukunft

XXXXXXXXX 25 UN- SERE GESCHICHTEN GREEN WALL #WIRSINDTIROLKLINIKEN NACHHALTIGKEIT AUF EINEN BLICK Sie haben Ideen, Anregungen oder Feedback? Schreiben Sie uns gerne an nachhaltigkeit@tirol-kliniken.at GREEN WALL WORAN WIR ARBEITEN ... KLIMA LEICHT ERKLÄRT Ob Ernährung, Mobilität oder Hitze – Gesundheit und Klima sind eng miteinander verbunden. Deshalb haben die tirol kliniken gemeinsam mit der Arbeitsgruppe für Leichte Sprache das Projekt „Leichte Sprache – Klima und Gesundheit“ gestartet. Gemeinsam wurden Informationen in Leichter Sprache für die Webseite erarbeitet und auf der „Leichter Lesen“- Seite veröffentlicht. ARGE GREENLABS Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt 2025 wurde eine Arbeitsgemeinschaft „Green-Labs“ innerhalb der tirol kliniken eingerichtet. Ziel ist es, Labore in den tirol kliniken nachhaltig zu entwickeln und den Erfahrungsaustausch zu fördern. Informationsveranstaltungen sind für den Herbst geplant. Infos finden Sie laufend im Intranet. HITZE IN DEN ALPEN Auswirkungen des Klimawandels sind von Region zu Region verschieden. Im EU-Projekt MOUNTADAPT geht es um Bergregionen: Wie können wir uns im Sinne unseres körperlichen und psychischen Wohlbefindens an neue Umweltbedingungen anpassen? Als Projektpartner legen die tirol kliniken 2026 einen Fokus auf die gesundheitlichen Auswirkungen der steigenden Temperaturen im Kontext von Bewegung und Sport. Informationen dazu gibt es zum Beispiel bei den Tiroler Gesundheitsgesprächen am 12. Mai. SERENADE FOR THE SOUL Mit Atem und Stimme zu mehr Gesundheit, Freude und Leichtigkeit – das bietet der kostenlose Workshop für Mitarbeiter:innen am 12. Mai an. Ziel ist es, mit einfachen Techniken die eigene Selbstwirksamkeit und damit die Resilienz in Stress- und Krisenzeiten zu steigern. Der Gedanke: Gesundheitsförderung mittels Kunst. Alle Infos dazu finden Sie im Intranet oder schreiben Sie an nachhaltigkeit@tirol-kliniken.at.

HOCH3AKTIV TIROLER DEMENZSYMPOSIUM AUSGEZEICHNET FAMILIENFREUNDLICH Die tirol kliniken wurden beim Landeswettbewerb „Familienfreundlichster Betrieb 2025“ vom Land Tirol ausgezeichnet. Flexible Arbeitszeitmodelle, Kinderbetreuung, Fortbildungs- und Gesundheitsangebote und viele weitere Maßnahmen machen die tirol kliniken zu einem Arbeitgeber, bei dem sich berufliche Entwicklung und Familie vereinbaren lassen. Beim Festakt am 03.02.2026 überreichten Landesrätin Astrid Mair und Landesrat Mario Gerber die Urkunde für das „Familienfreundlichste Unternehmen Tirols 2025“ in der Kategorie ÖffentlichRechtliches Unternehmen. 26 Ein voller Saal, angeregte Gespräche und eine poetische Moderation: Über 300 Teilnehmende und Expert:innen aus Praxis und Wissenschaft kamen im Jänner beim 3. Tiroler Demenzsymposium in Innsbruck zusammen. Das vielfältige Programm spannte einen Bogen von Prävention und Früherkennung demenzieller Erkrankungen über gesundheits- und sozialpolitische Fragestellungen bis hin zu neuen, hochaktuellen Therapiestrategien. Eine sehr motivierende Veranstaltung der Initiative „Demenz braucht Kompetenz“ gemeinsam mit der Koordinationsstelle Demenz mit der zentralen Botschaft: Demenz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – und Lösungen entstehen dort, wo Wissen geteilt und Perspektiven verbunden werden. (c) Land Tirol | Jovanovic HOCH3AKTIV MENSCHEN.LEISTUNGEN.VISIONEN

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