Hoch 3 | April 2026 | #41

11 UNSERE GESCHICHTEN Erfahrung mit Netzhauterkrankungen in der eigenen Familie zur Augenheilkunde gekommen und prägt die Klinik seit 2023 mit klaren Visionen: höchste chirurgische Qualität, ein starker Fokus auf Digitalisierung und Telemedizin sowie großes Engagement, die Augenklinik nachhaltiger zu machen, motivieren sein Handeln. EIN LICHTBLITZ ALS WARNSIGNAL Am Morgen nach dem Lichtblitz fuhr der Unternehmer zu seiner Augenärztin. Sie schickte ihn ohne Umwege in die Augenklinik. Die Untersuchungen dort bestätigten die Diagnose der Ärztin: Netzhautablösung, in der Fachsprache „Ablatio retinae“ genannt. Rund 300 Betroffene werden in Innsbruck jährlich behandelt. Die eingespielte Notfallkette der Augenklinik setzte sich sofort in Gang und Wackerle wurde noch am selben Abend vom Netzhautspezialisten Matus Rehak operiert. „Alles ging so schnell, aber gleichzeitig war alles gut organisiert. Ich hab‘ sofort gemerkt: Die wissen, was sie tun“, erinnert er sich an die aufregenden Stunden. „Ich hab‘ nur noch kurz meiner Familie Bescheid gesagt, wo ich bin und dann ging’s gleich los!“ OP IM WACHZUSTAND 95 % aller Augenoperationen werden in Innsbruck als Wach-OP durchgeführt. Das heißt, die Patient:innen sind bei Bewusstsein und müssen teilweise auch „mitarbeiten“, indem sie Anweisungen befolgen. Diese Art der Augenchirurgie erfordert höchste Präzision und perfekt abgestimmte Zusammenarbeit. Die OP-Pflege und das ärztliche Personal arbeiten nach höchsten Standards. Fixierung, lokale Betäubung, klare Kommunikation und gleichzeitig ein Umfeld, das Ruhe vermittelt: „Die waren alle so aufmerksam. Ich habe mich zu jedem Zeitpunkt in guten Händen gefühlt“, erzählt Markus Wackerle von seiner Erfahrung. Er kann sich noch gut an die Eindrücke während der OP erinnern. ⟩⟩⟩ Netzhautexperte Matus Rehak leitet seit 2023 die Augenklinik. Ich hab‘sofort gemerkt: Die wissen, was sie tun Markus Wackerle

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