XXXXXXXXX 17 Nette Worte sind wie feine Fäden in einem großen Netz: unscheinbar, aber tragfähig. Sie verbinden uns miteinander, oft genau in jenen Momenten, in denen der Alltag im Klinikbetrieb dicht, schnell oder herausfordernd wird. Ein ehrliches „Danke“, ein spontanes „Gut gemacht“ oder ein kurzer Satz, der Wertschätzung ausdrückt, wirkt stärker, als wir es im ersten Augenblick vermuten. KLEINE WORTE, GROSSE WIRKUNG Aus psychologischer Sicht sind solche positiven Rückmeldungen kleine Interventionen mit großer Wirkung. Sie aktivieren das Gefühl von Zugehörigkeit, stärken die innere Motivation und schaffen ein Klima, in dem Zusammenarbeit leichter fällt“, weiß Natalie Youssefi, Psychologin an der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hall. Menschen, die sich gesehen und anerkannt fühlen, können ihrer Erfahrung nach Belastungen besser regulieren und erleben ihren Arbeitsplatz als unterstützendes Umfeld statt als bloß funktionale Struktur. Gerade in einem Unternehmen mit komplexen Netzwerken wie den tirol kliniken, in dem viele Berufsgruppen ineinandergreifen, sind nette Worte mehr als Höflichkeit. „Sie sind ein Signal: ‚Ich nehme wahr, was du tust. Es ist wichtig. Du bist wichtig.‘ Diese Form der Resonanz macht Teams resilienter und Beziehungen tragfähiger“, so Expertin Youssefi. Die HOCH³-Redaktion hat deshalb alle Mitarbeiter:innen im Intranet eingeladen, unter dem Motto „Sag’ was Nett’s“ ihre wertschätzenden Worte zu teilen. Viele sind diesem Aufruf gefolgt und jede einzelne Einsendung zeigt, wie viel Wärme, Verbundenheit und Kraft in kleinen Sätzen steckt. Lesen Sie hier, was Kolleg:innen Gutes zu sagen haben. Redaktion: Michaela Speckbacher Textassistenz: KI Foto: Melanie Waroschitz Als pflegerische Stationsleitungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Station A und Station B erleben wir täglich, welche Bedeutung Engagement, Fachlichkeit und ein oftmals einfachklingendes Dasein haben kann. Unser Dank gilt dem Pflegepersonal sowie dem gesamten multiprofessionellen Team, das mit viel Herz, Geduld und Professionalität für unsere Patientinnen und Patienten da ist, auch an Tagen, die besonders fordernd, emotional oder einfach nur lang sind. Es ist das Dranbleiben, das Aushalten, das gemeinsame Lachen, das gegenseitige Au angen im Team und die Haltung, jungen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen, die unsere tägliche Arbeit prägen. Euer tägliches Tun macht einen echten Unterschied für unsere Patientinnen und Patienten und ihre Familien. Danke für euren Einsatz, eure Beziehungsgestaltung und das, was ihr oft leise möglich macht. Michael und Markus Stationsleitungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Station A und Station B LKH Hall ⟩⟩⟩ Natalie Youssefi, Psychologin an der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hall.
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