Endometriose

 

Ansprechparterinnen und Ansprechpartner

                                   

                              

    

 
Primar Univ. Prof. DDr. Peter Widschwendter                                                                                                                                                                                                                                                                                                    
                             
 
OÄ Dr.in Caroline Rhomberg
 
 
 

FÄ Dr.in Anna Wimmer
Ort

LKH Hall
Chirurgiezentrum Hall (Haus 14)
Gynäkologische Ambulanz, EG
Termine

Sprechstunde Gynäkologie Ambulanz
Donnerstags 08.00-12.00 Uhr und Freitags 08.00-12.00 Uhr

Sprechstunde Ordination Primar Univ. Prof. DDr. Widschwendter
Montag 08.00-15.00 Uhr und Mittwoch 09.00-15.00 Uhr

Telefonische Terminvereinbarung möglich von
Montag bis Freitag von 08.00-14.00 Uhr unter +43 (0) 50 504-36300
 

 

Das Endometriose-Zentrum Hall wurde von der Stiftung Endometriose Forschung, der Europäischen Endometriose Liga und der Endometriose Vereinigung Austria 2013 zertifiziert.

Endometriose ist eine sehr häufige (ca. jede 8. Frau im gebärfähigen Alter), gutartige Erkrankung. Die typischen Beschwerden sind Unterbauchschmerzen und/ oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Urinieren oder Stuhlgang. Bei etwa der Hälfte der Frauen mit ungewollter Kinderlosigkeit kann Endometriose als Ursache gefunden werden. Wir als spezialisiertes Endometriosezentrum beraten und behandeln Sie gemeinsam: Alle Disziplinen, die im Rahmen einer Endomtriosetherapie nötig sind, haben wir in unserer Klinik vorhanden. Chirurgie, Urologie, Radiologie, Psychosomatik, Schmerztherapie uvm. können jederzeit in die Behandlung mit einbezogen werden. Enge Kooperationen bestehen auch zu den Reproduktionsmedizinern der Umgebung.

Was genau ist Endometriose?

Es handelt sich dabei um Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutterhöhle. Diese Herde können dann im Rahmen der Regelblutung starke Schmerzen verursachen. Die Schmerzen können unspezifisch im Bauch sein oder je nach Lokalisation auch typische Schmerzen (Schmerzen beim Stuhlgang bei Darmendometriose) hervorrufen.

Häufigkeit

Etwa 4 bis 12 Prozent aller Frauen erkranken zwischen der Pubertät und den Wechseljahren an Endometriose. Bei Frauen mit Regelschmerzen kann in 40 bis 60 Prozent Endometriose nachgewiesen werden, bei Frauen mit chronischen Unterleibschmerzen bei über 30 Prozent und bei Frauen mit unerfülltem Kinderwusch bei über 40 Prozent.

Ursache

Obwohl die Erkrankung schon im 17 Jhdt. Beschrieben wurde, ist ihre Ursache bis heute nicht eindeutig geklärt. Die gängigste Theorie beschreibt die Ursache in der sog. Retrograden Menstruation. Hierbei verlieren Frauen während der Regelblutung nicht nur Blut und Schleimhaut über die Scheide nach draussen sondern bluten auch rückwärts über die Eileiter in die Bauchhöhle. Diese Zellen wachsen dann – unter Einfluss verschiedener Faktoren – im Becken an und verursachen periodische Schmerzen. Endometriose wird auch vererbt. So erkranken weibliche Nachkommen von Müttern mit Endometriose deutlich häufiger als Frauen ohne Verwandte mit diagnostizierter Endometriose.

Behandlung

Im Wesentlichen werden Endometrioseherde mittels einer klassischen „Pille“ stillgelegt oder chirurgisch entfernt. Diese Art von Operation wird in der Frauenklinik Hall minimal invasiv durchgeführt. Als langjähriger Leiter des universitären Endometriosezentrums Ulm und der Etablierung dieser sehr komplexen Operationen an ebendiesem Standort, ist es mir ein besonderes Anliegen, dass wir Ihnen hier am Krankenhaus Hall die Endometrioseherde so schonend wie möglich entfernen. Hierbei besprechen wir im sog. Endometrioseboard (Endoboard) komplexe Befunde gemeinsam mit den Kollegen der Radiologie, Urologie, Chirurgie und ggf. Reproduktionsmedizinern die individuelle Situation um das für Sie bestmögliche Konzept zu erarbeiten.

Ob mit oder ohne Operation, eine geeignete Schmerztherapie ist in jedem Fall eine wichtige Säule in der Behandlung der Endometriose. Unser Schmerztherapeut, Dr. Mathias Kopfsguter mit seinem Team, kümmern sich individuell um jede Form von Schmerz und besprechen mit Ihnen geeignete Therapien.

Ernährungstherapeuten, Physiotherapie, traditionell chinesische Medizin (TCM), Akupunktur und Selbsthilfegruppen – je nach Bedarf besprechen wir weitere hilfreiche Therapien mit Ihnen.

Verschiedene links (SHG, Ernährung, TCM etc. inkl. Der untenstehenden SEF etc.)

EVA - Endometriose Vereinigung Austria                                            
FEAMIL - Frauen Informationszentrum Vorarlberg

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Termine unter +43 (0) 50 504-36300