Eierstockkrebs


Ort

LKH Hall
Chirurgiezentrum Hall (Haus 14)
Gynäkologische Ambulanz, EG


Diese Krebsform wird in mehr als 2/3 der Fälle erst in fortgeschrittenen Fällen diagnostiziert. Zu den Risikofaktoren zählen das Alter (Häufigkeitsgipfel um das 60. Lebensjahr) und eine familiäre Häufung von Ovarialkarzinomen und Brustkrebs (BRCA Gen).

Die Möglichkeiten der Früherkennung sind noch beschränkt. Die Bestimmung von Tumormarkern (sogenannten Botenstoffe) oder hochauflösender Ultraschall sind nur eingeschränkt verwertbar. Die Unterscheidung zwischen gutartigen und bösartigen Prozessen ist nur durch eine operative Abklärung (primär durch eine Bauchspiegelung) möglich.

Symptome

Lange bleibt die Erkrankung symptomlos. Bei Fortschreiten der Erkrankung können die Zunahme des Bauchumfangs durch Flüssigkeitsabsonderung des Tumors (Bauchwasser) zu einem starken Druckgefühl mit Übelkeit, Erbrechen und Atemnot führen.

Therapie

Ziel ist die komplette Tumorentfernung aus dem Bauchraum unter Mitnahme beider Eierstöcke, der Gebärmutter, ggf. der zugehörigen Lymphknoten, des Bauchfells und der Entfernung des großen Netzes. Nahezu immer ist eine anschließende Chemotherapie (tumorhemmende beziehungsweise tumorzerstörende Behandlung), sowie die längere Gabe von zielgerichteten Medikamenten nötig.


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