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Neuer Scanner für schnellere Unterstützung bei der Diagnose

Neuer Scanner für schnellere Unterstützung bei der Diagnose

13.12.2018
Die Universitätsklinik für Nuklearmedizin feiert am Freitag die Inbetriebnahme eines zweiten PET/CT-Scanners. Neueste Technik unterstützt bei der Diagnose und hilft bei Therapieentscheidungen vor allem bei KrebspatientInnen.

Noch genauer, noch empfindlicher, noch schneller: Das sind die drei Merkmale des neuen PET/CT-Scanners, der an der Innsbrucker Universitätsklinik für Nuklearmedizin morgen Freitag feierlich in Betrieb genommen wird. Die PET-Leistung liegt derzeit jährlich bei etwa 4000 PatientInnen (Tendenz steigend), wobei der Scanner zu 80 Prozent bei KrebspatientInnen zur Anwendung kommt.

Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) bietet dabei höchst exakte und äußerst empfindliche Messungen sowie dreidimensionale Darstellungen und mit der Computertomographie (CT) werden die Daten anatomisch genau zugeordnet. Der mit den beiden Technologien kombinierte neue und in seiner Art zweite Scanner an der Univ.-Klinik für Nuklearmedizin unterstützt die Diagnostik und die Therapieentscheidung. „In diesem Gerät findet die neueste, erst seit einem Jahr kommerziell verfügbare Technologie Anwendung. Dies ermöglicht nun noch schnellere Untersuchungen bei genaueren Messdaten“, erklärt Boris Warwitz, Medizinphysiker an der Universitätsklinik. Es können so nicht nur mehr PatientInnen aufgenommen werden, sondern es werden auch die PatientInnen durch kürzere Untersuchungszeiten entlastet. „Mit diesem zweiten PET/CT-Scanner können wir unsere Kapazitäten wesentlich erweitern“, freut sich Klinik-Direktorin Irene Virgolini über die Anschaffung.

 

Hintergrund Kombinationsgerät PET/CT-Scanner

PET (Positronen-Emissions-Tomographie): Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ist eine nuklearmedizinische Untersuchung, bei der eine radioaktiv markierte Substanz – ein sogenannter Tracer – verabreicht wird, deren Verteilung im Körper anschließend gemessen wird. Mittels PET können vor allem Stoffwechselvorgänge im Körper dreidimensional dargestellt werden. In den meisten Fällen wird dafür ein naher Verwandter des Traubenzuckers verwendet, der mit dem radioaktiven Isotop Fluor-18 markiert ist (Fluorodesoxyglukose, FDG).

CT (Computertomographie): Die Computertomographie (CT) ist ein modernes Verfahren der Röntgendiagnostik, das durch eine kontinuierlich um den Körper des Patienten rotierende Röntgenröhre Querschnittsbilder erzeugt. Aus einer sehr großen Anzahl von Messwerten werden mittels Computer Bilder in hoher Qualität errechnet, die die Dichteverteilung des Gewebes im Körper wiedergeben und unterschiedliche Graustufen aufweisen. Durch sogenannte "Fensterung" lassen sich unterschiedliche Gewebearten besonders detailreich darstellen (z.B. Lunge, Knochen, Weichteile). Die Daten können auch in dreidimensionale Bilder berechnet und in verschiedenen Schnittebenen verwendet werden.

Pressebild zum Herunterladen: https://www.i-med.ac.at/pr/presse/2018/63.html

Medienkontakt:
David Bullock
Öffentlichkeitsarbeit Medizinische Universität Innsbruck
Innrain 52, 6020 Innsbruck, Austria
Telefon: +43 512 9003 71831,
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