Geringere Strahlung, bessere Bildgebung: Vier neue Röntgengeräte an der Klinik Innsbruck
Die Univ.-Klinik für Radiologie hat für den Bereich der Chirurgie vor Kurzem vier neue digitale Röntgengeräte in Betrieb genommen. Sie bringen nicht nur eine geringere Strahlenbelastung für die Patient:innen, sondern auch eine bessere Auflösung der Bilder für die Diagnostik.
Die Univ.-Klinik für Radiologie hat für den Bereich der Chirurgie vor Kurzem vier neue digitale Röntgengeräte in Betrieb genommen. Sie bringen nicht nur eine geringere Strahlenbelastung für die Patient:innen, sondern auch eine bessere Auflösung der Bilder für die Diagnostik.
„Die neuen Röntgengeräte sind mit hochentwickelten Detektoren ausgestattet, die uns noch präzisere und detailreichere Bildgebungen liefern als bisher. Dank der neuen Technologie erreichen wir diese Qualitätssteigerung, obwohl wir gleichzeitig die Strahlenbelastung senken können“, erklärt Elke Gizewski, Direktorin der Univ.-Klinik für Radiologie an den tirol kliniken.
Durch ein neues Workflow-Konzept bringt die neue Gerätegeneration auch Erleichterung für die Mitarbeitenden. „Die Vorpositionierung der Apparate erfolgt nun automatisiert und muss nicht mehr händisch bzw. mechanisch durch die Radiologietechnolog:innen vorgenommen werden. Das bringt eine große Entlastung für das Team“, erklärt Stefan Heiß, Leiter der Radiologietechnologie für den Bereich Chirurgie.
Umbau während des laufenden Betriebes
Der Austausch der Geräte erfolgte während des laufenden 24-Stunden-Betriebs, der in den vergangenen zwölf Monaten sukzessive umgesetzt wurde. Von der Vorbereitung der Räumlichkeiten über die Installation bis hin zur Inbetriebnahme wurde deshalb für jedes einzelne Gerät eine längere Umbauzeit veranschlagt. „Um die Versorgungskapazitäten der Patient:innen uneingeschränkt aufrechtzuerhalten, haben wir die Erneuerung Schritt für Schritt, Raum für Raum realisiert“, berichtet Stefan Heiß.
Die Univ.-Klinik für Radiologie versorgt jährlich rund 60.000 Patient:innen rund um die Uhr und ist ein wichtiger Bestandteil der Notfallversorgung. Sie arbeitet mit allen medizinischen Fachrichtungen zusammen, die für ihre weitere Behandlung eine schnelle und präzise bildgebende Diagnostik benötigen.
Foto: Elke Gizewski, Direktorin Univ.-Klinik für Radiologie und Stefan Heiß, Leiter der Radiologietechnologie, präsentieren eines der vier neuen Röngtengeräte mit dem hochentwickelten Detektor.
(c) tirol kliniken/Monthaler
