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Coronavirus

Screening-Ambulanz an der Klinik Innsbruck

Die Screening-Ambulanz der Klinik Innsbruck ist ab 17.03. an einem neuen Standort zu finden. Zur präventiven Vorsorge und Erweiterung der Kapazitäten befindet sie sich ab sofort im Haus 2 - Innere Medizin Süd. Der Bereich ist baulich vom Rest des Gebäudes abgetrennt. Der Eingang liegt in der Kaiser-Josef-Straße, ca. 20 Meter links vom Haupteingang (siehe Lageplan).

Wir bitten Sie weiterhin diesen Service nur nach Rücksprache mit einer Hotline wie der Gesundheitsnummer 1450 zu nutzen. Die Ambulanz ist täglich von 07:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Außerhalb der Öffnungszeiten werden dringende Verdachtsfälle in der Notfallaufnahme MZA versorgt.

Es gilt jedoch weiterhin dasselbe Prozedere: Treten Symptome wie Husten, Fieber, Halsweh und Atemnot auf, sollten Betroffene vorerst zu Hause bleiben und die Gesundheitsnummer 1450 anrufen. Bitte kommen Sie erst dann in die Ambulanz, wenn Sie die ExpertInnen bei der Hotline dazu auffordern. Danke für Ihr Verständnis!

 

Bitte beachten Sie weiterhin Folgendes:

  • Vermeiden Sie unnötige Kontakte, kein Händeschütteln!
  • Vermeiden Sie freies Niesen und/oder Husten – ausschließlich Ellbogen oder Einmalpapiertaschentücher!
  • Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig mit Wasser und Seife!

 

Für externe Firmen gilt

INFORMATIONSBLATT für MitarbeiterInnen EXTERNER Firmen am A.ö. Landeskrankenhaus – Universitätskliniken Innsbruck
 

Für BesucherInnen gilt

Zum Schutz unserer PatientInnen und MitarbeiterInnen gilt ab sofort ein generelles Besuchsverbot in allen Häusern der tirol kliniken (Klinik Innsbruck, Landeskrankenhaus Hall, Landes-Pflegeklinik Tirol sowie die Standorte Hochzirl und Natters).

Ausnahmen sind Besuche bei Kindern und PatientInnen in Palliativbetreuung – hier ist pro PatientIn und Tag ein/e BesucherIn erlaubt. Bei Geburten ist eine Begleitperson gestattet. Außerdem erlaubt sind notwendige Begleitpersonen für Gehörlose, PatientInnen mit Demenz, Übersetzer usw.

Um dennoch einen Informationsfluss zwischen Angehörigen und dem Behandlungsteam zum Gesundheitszustand der jeweiligen PatientInnen zu ermöglichen, bieten wir ein neues Service an: PatientInnen können bei der Aufnahme ein Kennwort vergeben, das sie ihren Angehörigen nennen und in den Kliniksystemen gespeichert wird. So ist garantiert, dass bei telefonischer Nachfrage nur berechtigte Personen Auskunft über den Gesundheitszustand erhalten.

 

Telefonischer Kontakt:

Kostenlose 24-Stunden-Hotline des Landes: 0800 80 80 30

Telefonische Gesundheitsberatung: 1450

Kostenlose 24-Stunden-Infoline der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit): 0800 555 621

Corona-Sorgen-Hotline: 0800 400 120 (08:00 - 20:00 Uhr)
Außerhalb dieser Zeit erreicht man die Telefonseelsorge unter www.onlineberatung-telefonseelsorge.at  oder der Nummer 142, welche 24 Stunden besetzt ist.

Ö3 Kummernummer: 116 123 (16:00 bis 24:00 Uhr)

 

 
Weiterführende Informationen
finden sich unter www.tirol.gv.at/coronavirus sowie unter www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/.
Auf der Seite des Sozialministeriums (www.sozialministerium.at) werden aktuelle Informationen laufend eingepflegt.

Informationen in Gebärdensprache finden Sie unter: https://www.sozialministerium.at/Coronavirus---Sprachen/Informationen-zum-Coronavirus-in-OEGS.html

Informationen in leichter Sprache finden Sie unter: https://www.sozialministerium.at/Coronavirus---Sprachen/Leichter-Lesen---Corona-Virus-in-Oesterreich--Die-wichtigsten-Informationen.html

 

 

Hier finden Sie eine Medieninformation vom Land Tirol (12. März 2020)

LR Tilg: „Coronavirus: Einschränkungen bei planbaren stationären Aufnahmen,
Operationen und ambulanten Terminen an allen Tiroler Spitälern“


Vorsorgemaßnahmen für mehr Behandlungskapazitäten

Aktuell gilt für alle Tiroler Spitäler weiterhin, dass ausreichend Bettenkapazitäten auf Normal- und Intensivstationen vorhanden sind. „Angesichts der dynamischen Lage und der Erfahrungsberichte aus anderen Ländern muss verantwortungsvoll geplant werden. Deshalb gilt es vor allem, die Intensivkapazitäten an Tirols Spitälern für  am Coronavirus erkrankten PatientInnen mit schwereren Verläufen  bereitzuhalten.
„Zu diesem Zweck werden in Abstimmung mit allen Tiroler Spitälern planbare und nicht dringende Operationen schrittweise reduziert. Jeder Notfall, DialysepatientInnen, onkologische PatientInnen mit fixen Behandlungsschemata (z.B. Strahlentherapie) usw. werden natürlich weiter versorgt“, informiert Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg.

„Der Grund für diese Maßnahme liegt darin: So gut wie jede Operation erfordert einen Platz auf einer Aufwach- und/oder Intensivstation. Wird die Zahl der Operationen eingeschränkt, werden dadurch Kapazitäten auf Intensivstationen frei. Durch die unterschiedliche Liegedauer der Patientinnen und Patienten braucht diese Maßnahme allerdings einige Tage, um wirksam zu sein. Deshalb liegt es in unserer Verantwortung, rechtzeitig und in Ruhe damit zu beginnen“, so LR Tilg. „Sollte es bei PatientInnen zu Verschiebungen von Eingriffen kommen, werden die Betroffenen persönlich kontaktiert und informiert.“

LR Tilg ersucht Bevölkerung um Verständnis
„Ich ersuche die Tiroler Bevölkerung um Verständnis für diese vorsorglichen Maßnahmen. Im Zuge der derzeitigen Situation angesichts des Coronavirus ist es nun erforderlich, dass die Tiroler Spitäler Maßnahmen ergreifen, um für die Herausforderungen in den kommenden Tagen und Wochen gerüstet zu sein“, betont Landesrat Tilg abschließend.
Auch das österreichische Gesundheitsministerium in Wien wird den Spitälern diese und weitere Handlungsempfehlungen geben.